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Heizung quietscht: Ursachen und Lösungen
Wenn die Heizung quietscht, kann das nicht nur lästig sein, sondern auch auf zugrunde liegende Probleme hinweisen. In den meisten Fällen sind die Ursachen relativ einfach zu identifizieren und zu beheben. Hier sind die häufigsten Ursachen für ein Quietschen und die entsprechenden Lösungen:
Luft in den Rohrleitungen: Luft kann sich in den Heizungsrohren ansammeln und zu einem Quietschen führen. Dies geschieht oft, wenn die Heizkörper nicht richtig entlüftet wurden. Um dieses Problem zu beheben, sollten Sie die Heizungsanlage abschalten, die Heizkörper entlüften und den Wasserdruck überprüfen. Ein optimaler Druck liegt zwischen 1 und 1,5 bar.
Probleme mit der Heizungspumpe: Wenn die Heizungspumpe nicht richtig eingestellt ist, kann sie ebenfalls unangenehme Geräusche verursachen. Ein zu hoher Durchfluss kann zu einem Quietschen führen. Hier empfiehlt es sich, die Pumpenleistung anzupassen oder gegebenenfalls auf eine moderne, energieeffiziente Pumpe umzusteigen. Ein hydraulischer Abgleich kann ebenfalls notwendig sein, um die Effizienz der Heizung zu optimieren.
Alterung und Verschleiß: Ältere Heizungsanlagen können ebenfalls Geräusche verursachen, wenn Teile verschlissen sind. In diesem Fall sollte eine Inspektion durch einen Fachmann in Betracht gezogen werden. Dies kann helfen, größere Schäden und höhere Kosten in der Zukunft zu vermeiden.
Um sicherzustellen, dass Ihre Heizung effizient arbeitet und keine störenden Geräusche mehr verursacht, ist eine regelmäßige Wartung unerlässlich. Überprüfen Sie regelmäßig den Wasserdruck und lassen Sie Ihre Heizungsanlage bei Bedarf von einem Fachmann warten.
Luft in den Heizkörpern
Luft in den Heizkörpern ist ein häufiges Problem, das zu ineffizientem Heizen und störenden Geräuschen führt. Diese Luftblasen hindern das Wasser daran, gleichmäßig durch die Heizkörper zu fließen, was nicht nur zu Quietschen führt, sondern auch die Heizleistung beeinträchtigt.
Ursachen für Luftansammlungen: Es gibt mehrere Faktoren, die dazu führen können, dass sich Luft in den Heizkörpern ansammelt:
- Neuinstallation: Bei der Installation neuer Heizungsanlagen kann Luft eingeschlossen werden, die sich später in den Heizkörpern ansammelt.
- Wartung: Unzureichende Wartung oder nicht durchgeführte Entlüftungen können ebenfalls zu Luftansammlungen führen.
- Temperaturschwankungen: Schnelle Temperaturänderungen können dazu führen, dass sich Luftbläschen bilden.
Folgen von Luft in den Heizkörpern: Neben den störenden Geräuschen hat Luft in den Heizkörpern auch andere negative Auswirkungen:
- Reduzierte Heizleistung, was zu höheren Energiekosten führt.
- Ungleichmäßige Wärmeverteilung in den Räumen.
- Erhöhte Abnutzung von Heizungsanlagen durch ineffizienten Betrieb.
Vorbeugende Maßnahmen: Um Luftansammlungen in den Heizkörpern zu vermeiden, können folgende Maßnahmen ergriffen werden:
- Regelmäßige Wartung der Heizungsanlage durch einen Fachmann.
- Jährliche Entlüftung der Heizkörper, insbesondere vor der Heizsaison.
- Installation eines automatischen Entlüftungsventils, das Luft kontinuierlich abführt.
Durch eine proaktive Wartung und rechtzeitige Entlüftung der Heizkörper können Sie nicht nur störende Geräusche vermeiden, sondern auch die Effizienz Ihrer Heizungsanlage langfristig sichern.
Vor- und Nachteile der Ursachenanalyse bei quietschenden Heizungen
| Ursache | Vorteile der Analyse | Nachteile der Analyse |
|---|---|---|
| Luft in den Rohrleitungen | Einfach zu identifizieren und meist schnell behoben. | Kann wiederholt auftreten, wenn keine regelmäßige Wartung erfolgt. |
| Probleme mit der Heizungspumpe | Optimierung der Pumpenleistung kann Energie sparen. | Erhöhte Kosten für die Anschaffung einer neuen Pumpe. |
| Alterung und Verschleiß | Frühzeitige Erkennung kann große Schäden verhindern. | Höhere Reparaturkosten je nach Umfang der Schäden. |
| Falsche Einstellungen der Heizungsanlage | Verbesserung der Effizienz und Reduzierung von Geräuschen. | Fehlende Fachkenntnisse können zu falschen Anpassungen führen. |
Entlüften der Heizkörper
Das Entlüften der Heizkörper ist ein entscheidender Schritt, um die Effizienz Ihrer Heizungsanlage zu gewährleisten und störende Geräusche zu beseitigen. Wenn sich Luft in den Heizkörpern staut, kann das zu einer ungleichmäßigen Wärmeverteilung und ineffizientem Heizen führen.
Vorbereitung: Bevor Sie mit dem Entlüften beginnen, sollten Sie einige Vorbereitungen treffen:
- Stellen Sie sicher, dass die Heizungsanlage ausgeschaltet ist, um Verletzungen und Wasserschäden zu vermeiden.
- Halten Sie ein Entlüftungsventil-Tool, einen Lappen oder eine Schüssel bereit, um eventuell austretendes Wasser aufzufangen.
- Überprüfen Sie den Wasserdruck in der Heizungsanlage, um sicherzustellen, dass er im optimalen Bereich liegt.
Schritte zum Entlüften: Folgen Sie diesen Schritten, um Ihre Heizkörper effektiv zu entlüften:
- Identifizieren Sie das Entlüftungsventil an jedem Heizkörper. Diese sind meist an der oberen Seite des Heizkörpers zu finden.
- Verwenden Sie das Entlüftungswerkzeug, um das Ventil vorsichtig zu öffnen. Drehen Sie es gegen den Uhrzeigersinn, bis Sie ein Zischen hören.
- Warten Sie, bis die Luft entweicht und Wasser austritt. Dies zeigt an, dass der Heizkörper entlüftet ist.
- Schließen Sie das Ventil, indem Sie es im Uhrzeigersinn drehen, und wischen Sie eventuelles Wasser mit dem Lappen auf.
Nach dem Entlüften: Nachdem alle Heizkörper entlüftet sind, sollten Sie den Wasserdruck der Heizungsanlage erneut überprüfen. Gegebenenfalls muss Wasser nachgefüllt werden, um den Druck im optimalen Bereich zu halten.
Durch regelmäßiges Entlüften der Heizkörper können Sie nicht nur störende Geräusche reduzieren, sondern auch die Heizleistung Ihrer Anlage verbessern. Dies führt zu einem angenehmeren Raumklima und kann langfristig Energiekosten sparen.
Probleme mit der Heizungspumpe
Probleme mit der Heizungspumpe können ein häufig übersehener Grund für störende Geräusche und ineffizientes Heizen sein. Wenn die Pumpe nicht richtig funktioniert, kann dies nicht nur zu einem Pfeifen führen, sondern auch die gesamte Heizleistung beeinträchtigen.
Symptome einer defekten Heizungspumpe: Es gibt verschiedene Anzeichen, die auf Probleme mit der Heizungspumpe hinweisen können:
- Pfeifende Geräusche: Wenn die Pumpe übermäßig laut ist oder pfeift, kann dies auf eine falsche Einstellung oder ein internes Problem hinweisen.
- Unregelmäßige Heizleistung: Wenn einige Heizkörper warm sind, während andere kalt bleiben, kann dies auf eine unzureichende Wasserzirkulation hindeuten.
- Übermäßiger Energieverbrauch: Eine ineffiziente Pumpe kann zu höheren Energiekosten führen, da sie härter arbeiten muss, um die gewünschte Temperatur zu erreichen.
Ursachen für Pumpenprobleme: Die häufigsten Ursachen für Störungen sind:
- Falsche Pumpeneinstellung: Wenn die Durchflussmenge zu hoch eingestellt ist, kann dies zu Lärm und ineffizientem Betrieb führen.
- Alterung und Verschleiß: Mit der Zeit können Pumpenteile abnutzen, was die Effizienz beeinträchtigt und Geräusche verursacht.
- Verstopfung: Ablagerungen oder Schmutz in den Rohrleitungen können den Wasserfluss behindern und die Pumpe belasten.
Maßnahmen zur Behebung: Um Probleme mit der Heizungspumpe zu beheben, sollten folgende Schritte unternommen werden:
- Überprüfen Sie die Pumpeneinstellungen und passen Sie diese an, um die Durchflussmenge zu optimieren.
- Erwägen Sie den Austausch der Pumpe gegen ein modernes, energieeffizientes Modell, das weniger Lärm verursacht und den Energieverbrauch senkt.
- Lassen Sie einen hydraulischen Abgleich von einem Fachmann durchführen, um sicherzustellen, dass das gesamte Heizsystem optimal funktioniert.
Durch eine regelmäßige Wartung und die Beachtung der Pumpenleistung können Sie nicht nur Lärm und Unannehmlichkeiten reduzieren, sondern auch die Lebensdauer Ihrer Heizungsanlage verlängern.
Überprüfung des Wasserdrucks
Die Überprüfung des Wasserdrucks in Ihrer Heizungsanlage ist ein wesentlicher Schritt, um sicherzustellen, dass das System effizient arbeitet. Ein zu niedriger oder zu hoher Druck kann nicht nur zu unangenehmen Geräuschen führen, sondern auch die Heizleistung erheblich beeinträchtigen.
Optimaler Wasserdruck: Der ideale Wasserdruck in einer Heizungsanlage liegt in der Regel zwischen 1 und 1,5 bar. Bei einem Druck unter 1 bar kann es zu Problemen kommen, da die Heizkörper möglicherweise nicht ausreichend mit Wasser versorgt werden. Ein Druck über 2,5 bar kann hingegen das Risiko von Schäden an den Rohrleitungen und Heizkörpern erhöhen.
Überprüfung des Wasserdrucks: Um den Wasserdruck zu überprüfen, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Schauen Sie auf das Manometer Ihrer Heizungsanlage. Es sollte sich in der Nähe des Heizkessels oder der Umwälzpumpe befinden.
- Notieren Sie den aktuellen Druckwert und vergleichen Sie ihn mit dem empfohlenen Bereich von 1 bis 1,5 bar.
- Falls der Druck außerhalb dieses Bereichs liegt, sollten Sie geeignete Maßnahmen ergreifen.
Maßnahmen bei niedrigem Wasserdruck: Wenn der Wasserdruck zu niedrig ist, können Sie folgende Schritte unternehmen:
- Öffnen Sie das Füllventil, um Wasser nachzufüllen, bis der Druck den optimalen Bereich erreicht.
- Überprüfen Sie, ob es Leckagen in der Heizungsanlage gibt, die den Druckabfall verursachen könnten.
Maßnahmen bei hohem Wasserdruck: Bei zu hohem Druck sollten Sie:
- Das Füllventil schließen, um weiteres Wasser zu verhindern.
- Den Druck durch Ablassen von Wasser über den Sicherheitsventil oder das Entlüftungsventil zu reduzieren.
Ein gut eingestellter Wasserdruck ist entscheidend für die Effizienz und Langlebigkeit Ihrer Heizungsanlage. Regelmäßige Überprüfungen helfen nicht nur, Geräusche zu minimieren, sondern auch, teure Reparaturen zu vermeiden.
Einstellungen der Heizungsanlage
Die richtigen Einstellungen der Heizungsanlage sind entscheidend für eine effiziente Heizleistung und die Vermeidung störender Geräusche. Eine falsche Einstellung kann zu einer Überlastung der Komponenten führen und die Lebensdauer der Heizungsanlage beeinträchtigen.
Wichtige Parameter zur Einstellung: Um die Heizungsanlage optimal einzustellen, sollten folgende Parameter beachtet werden:
- Durchflussmenge: Der Durchfluss des Heizungswassers sollte an die Bedürfnisse der einzelnen Heizkörper angepasst werden. Eine zu hohe Durchflussmenge kann nicht nur zu Lärm führen, sondern auch die Heizleistung verringern.
- Pumpenleistung: Die Leistung der Umwälzpumpe sollte entsprechend der Größe und des Wärmebedarfs des Hauses eingestellt werden. Eine Überdimensionierung der Pumpe kann zu unnötigem Geräuschpegel führen.
- Heizkurve: Die Heizkurve bestimmt, wie das Heizsystem auf die Außentemperatur reagiert. Eine falsche Heizkurve kann dazu führen, dass die Heizkörper überhitzen oder nicht ausreichend Wärme abgeben.
Optimierung der Einstellungen: Um die Einstellungen Ihrer Heizungsanlage zu optimieren, können folgende Schritte unternommen werden:
- Führen Sie einen hydraulischen Abgleich durch, um sicherzustellen, dass jeder Heizkörper die richtige Menge an Heizwasser erhält.
- Überprüfen Sie regelmäßig die Einstellungen der Umwälzpumpe und passen Sie diese gegebenenfalls an, um die Effizienz zu maximieren.
- Nutzen Sie digitale Thermostate, die eine präzisere Steuerung der Raumtemperatur ermöglichen und den Energieverbrauch senken.
Durch die gezielte Anpassung der Einstellungen Ihrer Heizungsanlage können Sie nicht nur Geräusche minimieren, sondern auch den Komfort in Ihrem Zuhause erhöhen und Energiekosten senken. Eine regelmäßige Überprüfung der Einstellungen ist empfehlenswert, insbesondere vor Beginn der Heizsaison.
Fachliche Unterstützung in Anspruch nehmen
Wenn alle eigenen Bemühungen, die Heizungsgeräusche zu beseitigen, nicht den gewünschten Erfolg bringen, ist es ratsam, fachliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Professionelle Heizungsinstallateure oder Heizungsbauer verfügen über das notwendige Know-how und die Erfahrung, um komplexere Probleme zu diagnostizieren und zu beheben.
Wann sollten Sie einen Fachmann hinzuziehen? Es gibt verschiedene Situationen, in denen es sinnvoll ist, einen Experten zu Rate zu ziehen:
- Unklare Geräuschursache: Wenn die Geräusche weiterhin bestehen, obwohl Sie bereits Maßnahmen wie Entlüften oder Drucküberprüfungen durchgeführt haben.
- Schäden an der Heizungsanlage: Sichtbare Leckagen oder undichte Stellen, die auf ernsthafte Probleme hinweisen könnten.
- Wartungsbedarf: Bei älteren Heizungsanlagen, die möglicherweise eine umfassende Wartung oder Modernisierung benötigen.
Vorteile der fachlichen Unterstützung: Die Inanspruchnahme eines Fachmanns hat mehrere Vorteile:
- Fachkenntnisse: Experten können die Ursache der Geräusche schnell identifizieren und gezielte Lösungen anbieten.
- Sicherheit: Professionelle Techniker arbeiten nach den geltenden Sicherheitsstandards und minimieren das Risiko von weiteren Schäden.
- Langfristige Lösungen: Fachleute können auch Empfehlungen zur Optimierung Ihrer Heizungsanlage geben, die auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt sind.
Um einen qualifizierten Fachmann zu finden, können Sie lokale Installateurverzeichnisse konsultieren oder Empfehlungen von Freunden und Bekannten einholen. Achten Sie darauf, dass der Dienstleister über die entsprechenden Zertifikate und Erfahrungen verfügt, um eine zuverlässige und qualitativ hochwertige Arbeit sicherzustellen.
Insgesamt ist die frühzeitige Inanspruchnahme fachlicher Unterstützung eine kluge Entscheidung, um größere Probleme zu vermeiden und die Effizienz Ihrer Heizungsanlage langfristig zu gewährleisten.
Praktische Tipps zur Geräuschreduzierung
Um störende Geräusche Ihrer Heizungsanlage zu reduzieren, gibt es einige praktische Tipps, die Sie umsetzen können. Diese Maßnahmen helfen nicht nur, die Geräuschkulisse zu minimieren, sondern tragen auch zur Verbesserung der Effizienz Ihrer Heizungsanlage bei.
Isolierung der Heizungsrohre: Eine gute Isolierung der Heizungsrohre kann dazu beitragen, Geräusche zu dämpfen. Verwenden Sie spezielle Schaumstoff- oder Gummiisolierungen, um die Rohre zu umhüllen. Dies reduziert nicht nur Geräusche, sondern sorgt auch für eine bessere Energieeffizienz.
Verwendung von schalldämpfenden Heizkörpern: Investieren Sie in schalldämpfende Heizkörper oder spezielle Heizkörperverkleidungen. Diese sind darauf ausgelegt, Geräusche zu minimieren und können helfen, den Lärmpegel erheblich zu senken.
Regelmäßige Wartung: Halten Sie Ihre Heizungsanlage gut gewartet. Eine regelmäßige Überprüfung der Heizungsanlage durch einen Fachmann sorgt dafür, dass alle Komponenten optimal funktionieren. Dadurch werden nicht nur Geräusche reduziert, sondern auch potenzielle Probleme frühzeitig erkannt und behoben.
Temperaturregelung: Achten Sie darauf, die Raumtemperatur nicht unnötig hoch einzustellen. Eine Überhitzung der Heizkörper kann zu unangenehmen Geräuschen führen. Nutzen Sie Thermostate, um die Temperatur in den Räumen effizient zu steuern.
Richtige Platzierung der Heizkörper: Überprüfen Sie die Position Ihrer Heizkörper. Wenn sie in der Nähe von Wänden oder Möbeln platziert sind, kann dies zu einer verstärkten Geräuschentwicklung führen. Sorgen Sie für ausreichend Abstand, um die Schallübertragung zu minimieren.
Durch die Umsetzung dieser Tipps können Sie die Geräuschentwicklung Ihrer Heizungsanlage erheblich reduzieren und gleichzeitig deren Effizienz steigern. So schaffen Sie ein angenehmes Wohnklima und senken möglicherweise auch Ihre Energiekosten.
Langfristige Wartung und Pflege der Heizung
Eine langfristige Wartung und Pflege Ihrer Heizungsanlage sind entscheidend, um eine effiziente und störungsfreie Funktion zu gewährleisten. Regelmäßige Inspektionen und Wartungsarbeiten helfen nicht nur, die Lebensdauer der Heizungsanlage zu verlängern, sondern auch, potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
Wartungsintervalle: Es wird empfohlen, die Heizungsanlage mindestens einmal jährlich von einem Fachmann überprüfen zu lassen. Diese Inspektionen sollten Folgendes umfassen:
- Überprüfung der Heizungsanlage: Sichtprüfung auf Leckagen, Rost oder andere Schäden.
- Reinigung der Komponenten: Entfernen von Staub und Ablagerungen, die die Effizienz beeinträchtigen können.
- Funktionsprüfung: Überprüfung aller Steuerungen und Regelungen, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß arbeiten.
Dokumentation: Führen Sie ein Wartungsprotokoll, um alle durchgeführten Arbeiten und Inspektionen festzuhalten. Dies kann Ihnen helfen, Muster zu erkennen und zukünftige Wartungen besser zu planen. Außerdem kann eine gute Dokumentation im Falle von Garantieansprüchen von Vorteil sein.
Selbstwartung: Neben den professionellen Wartungen können auch Eigenmaßnahmen zur Pflege der Heizungsanlage beitragen:
- Regelmäßige Kontrolle des Wasserdrucks: Halten Sie den Druck im optimalen Bereich (1 bis 1,5 bar), um eine effiziente Funktion sicherzustellen.
- Entlüften der Heizkörper: Dies sollte mindestens einmal pro Heizsaison erfolgen, um Luftansammlungen zu vermeiden.
- Überwachung der Heizkörpertemperatur: Achten Sie darauf, dass alle Heizkörper gleichmäßig warm werden.
Modernisierung: Ziehen Sie in Betracht, veraltete Komponenten der Heizungsanlage zu modernisieren. Moderne Heizsysteme sind oft energieeffizienter und verursachen weniger Geräusche. Eine Umrüstung auf eine moderne Heizungsart, wie beispielsweise eine Wärmepumpe oder Solarthermie, kann sich langfristig auszahlen.
Durch die Kombination aus regelmäßiger professioneller Wartung und eigenen Pflegemaßnahmen stellen Sie sicher, dass Ihre Heizungsanlage effizient und zuverlässig arbeitet. Dies führt nicht nur zu einem angenehmeren Wohnklima, sondern kann auch die Energiekosten langfristig senken.
Erfahrungen und Meinungen
Nutzer berichten häufig von quietschenden Heizungen. Ein häufiges Problem ist Luft in den Heizungsrohren. Wenn Luft in der Anlage ist, entstehen störende Geräusche. Viele Anwender empfehlen, die Heizkörper regelmäßig zu entlüften. Das kann oft selbst erledigt werden. Dazu wird das Entlüftungsventil am Heizkörper geöffnet, um die Luft abzulassen. Sobald Wasser austritt, ist das Entlüften erfolgreich. Laut Dein Heizungsbauer kann dies die Geräuschbildung erheblich reduzieren.
Ein weiteres häufiges Problem ist die Heizungsumwälzpumpe. Nutzer haben festgestellt, dass ein Quietschen auf eine zu hohe Pumpenleistung hinweisen kann. Wenn die Pumpe zu stark arbeitet, kann dies zu unangenehmen Geräuschen führen. Anwender empfehlen, die Pumpenleistung zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Eine zu hohe Durchflussmenge kann auch den Geräuschpegel erhöhen. In Foren wie dem Heizungsforum schildern Nutzer ihre Erfahrungen mit diesem Problem.
Nutzer haben auch festgestellt, dass gelegentlich das Quietschen auf veraltete Heizsysteme zurückzuführen ist. Bei älteren Heizungen treten häufig mechanische Probleme auf, die Geräusche verursachen. In einem Fall klagte ein Nutzer über ein Quietschen, das auftrat, wenn der Regler am Heizkörper verändert wurde. Das Geräusch verschwand zunächst, tauchte aber später wieder auf. Dieses Szenario zeigt, dass es wichtig ist, die gesamte Heizungsanlage regelmäßig auf Mängel zu überprüfen.
Wenn die Heizung quietscht, kann auch ein Mangel an Schmierung der beweglichen Teile vorliegen. Nutzer haben berichtet, dass eine einfache Schmierung oft Abhilfe schafft. Ein kurzer Blick in die Bedienungsanleitung kann hier hilfreich sein. Oft gibt es Hinweise zur Wartung und Pflege, die einfach umzusetzen sind. In einem Motor-Talk-Thread teilte ein Anwender mit, dass das Quietschen seines Heizungsgebläses durch eine einfache Schmierung behoben wurde.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass quietschende Heizungen ein häufiges Problem darstellen. Die Ursachen sind meist leicht zu identifizieren. Luft in den Rohren, eine falsch eingestellte Pumpe oder mangelhafte Schmierung sind häufige Auslöser. Nutzer empfehlen, regelmäßig Wartungsarbeiten durchzuführen und auf die Geräusche der Heizung zu achten. Dies kann nicht nur den Komfort erhöhen, sondern auch die Effizienz der Heizungsanlage verbessern.
FAQ zu quietschenden Heizungen
Was sind die häufigsten Ursachen für quietschende Heizungen?
Die häufigsten Ursachen sind Luft in den Rohrleitungen, Probleme mit der Heizungspumpe, Alterung und Verschleiß sowie falsche Einstellungen der Heizungsanlage.
Wie kann ich meine Heizkörper entlüften?
Schalten Sie die Heizungsanlage aus, benutzen Sie ein Entlüftungswerkzeug, um das Ventil zu öffnen, und warten Sie, bis die Luft entwichen ist und Wasser austritt. Schließen Sie das Ventil danach wieder.
Wie überprüfe ich den Wasserdruck meiner Heizungsanlage?
Schauen Sie auf das Manometer Ihrer Heizungsanlage und notieren den Druck. Der optimale Druck liegt in der Regel zwischen 1 und 1,5 bar.
Wann sollte ich einen Fachmann hinzuziehen?
Es ist ratsam, einen Fachmann zu Rate zu ziehen, wenn die Geräusche trotz eigener Maßnahmen anhalten, sichtbare Leckagen auftreten oder bei älteren Heizungsanlagen, die umfassender Wartung bedürfen.
Welche Maßnahmen kann ich zur Geräuschreduzierung ergreifen?
Um Geräusche zu reduzieren, sollten Sie Heizungsrohre isolieren, schalldämpfende Heizkörper verwenden, die Wartung regelmäßig durchführen und die Raumtemperatur angemessen regeln.



